| Zunächst
einmal muß ganz eindeutig
unterschieden werden zwischen
Anbietern im Bereich Therapie/Selbsthilfegruppe
und Anbietern im Bereich MPU -
Vorbereitung. Therapie/Selbsthilfegruppe:
Eine solche sollte unbedingt nur
gemacht werden, wenn tatsächlich
eine Alkohol- bzw.
Drogenabhängigkeit vorliegt. Bei
festgestellten Promillewerten ab
2,5 ist die Wahrscheinlichkeit
einer bereits eingetretenen
Abhängigkeit recht hoch. Bei
Auffälligkeiten wegen harter
Drogen (Heroin. Kokain, Crack
etc.) ist ebenfalls ratsam eine
Therapie durchführen zu lassen.
Bei der Auswahl des
Therapeuten sollte im Vordergrund
stehen, daß ausreichende
Erfahrungen bezüglich der
Behandlung suchtkranker Patienten
vorhanden sind. Vorsicht:
Eine Therapie ersetzt keine MPU -
Vorbereitung.
MPU - Vorbereitung:
Diese ist in jedem Fall
unabdingbar, ganz gleich was
Anlaß der MPU ist. Da allerdings
der Markt der Anbieter sehr
bunt ist, sollte auf
folgendes unbedingt geachtet
werden.
1 . Professionelle
Ausrichtung (Keine Hobby - oder
Amateurberater !)
2 . Langjährige
Beratungserfahrung (Nachweise!?)
3 . Beratungskosten
für eine komplette Beratung
über 1.250,- EUR sind in der
Regel zu teuer bzw. deuten auf
unseriöse Praktiken hin.
4 . Auch sollten Sie
sich vor ebenfalls unseriösen
Versprechungen hüten (z.B.
Erfolgsgarantie, Geld - zurück -
Garantie u.ä.)
|